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Nicht nur Scherben bringen Glück  !!!
Rund um Hochzeit und  Ehe gibt es zahlreiche Traditionen und Bräuche Viele, alte Hochzeitsbräuche, werden auch heute noch gepflegt.  Einige davon haben wir hier mal aufgelistet:

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Polterabend
Die Gäste, häufig uneingeladen, zertrümmern vor der Tür des Brautpaares mitgebrachtes Geschirr. Die Scherben bringen Glück und vertreiben außerdem böse Geister. Das Brautpaar muss die Scherben gemeinsam zusammenfegen. Dies gilt als Symbol dafür, daß sie in der Ehe Probleme gemeinsam lösen werden.
Wenn Sie keinen Polterabend veranstalten möchten, vermerken Sie dies besser auf Ihren Einladungen. Denn traditionell wird zum Polterabend nicht eingeladen, die Gäste kommen einfach.

Ehering
Er hat über Jahrhunderte nichts von seiner Bedeutung verloren. Schon vor über 5000 Jahren gab es Ringe als Schmuck. Die Kreisform steht für die Ewigkeit, das nicht Endende.

Hochzeitsschuhe
mit gesammelten Pfennigen, heute Cents, bezahlen
Mit dieser Tradition zeigt die Braut ihre Sparsamkeit. Außerdem sollen die Pfennige Glück bringen. Und wenn die Braut ihre Schuhe selbst kauft, läuft sie ihrem Bräutigam nicht weg.

Pfennig (Cent) im Brautschuh
Dies ist auch heute noch Brauch sorgt dafür, dass das Geld in der Ehe nicht ausgeht.

Altes, Neues, Geborgtes und Blaues
Bei dieser angelsächischen Tradition trägt die Braut vier besondere Dinge: etwas Altes - vielleicht ein Schmuckstück der Großmutter oder Mutter, um die Familientradition weiterzuführen; etwas Neues - als Zeichen für Optimismus, z.B. das Brautkleid; etwas Geliehenes - von einem glücklichen Menschen, kann ein Taschentuch sein; etwas Blaues - als Assoziation mit der Jungfrau Maria, meist ein Strumpfband.

Brautjungfern
Früher mußten die Brautjungfern unverheiratete Mädchen sein. Sie sollten die Geister, die der Braut Böses wollen, in die Irre führen. Dementsprechend mussten die Brautjungfern Kleider ähnlich dem der Braut tragen.

Seil vor der Kirchentür spannen
Freunde spannen nach der Trauung vor die Kirchentür ein Seil. Indem der Bräutigam einen Tribut zahlt, kauft er sich von seinen Jugendsünden frei und gleichzeitig das Wegerecht aus der Kirche. Eine andere Version sagt, dass das Seil die erste Zerreißprobe der Ehe darstellt. Das Seil soll nicht das Brautpaar aufhalten, sondern
die bösen Geister.

Brautschleier
Er sollte nach dem Glauben der alten Germanen verhindern, dass böse Dämonen durch die Nasenlöcher der Braut schlüpfen. Er war zugleich Sinnbild für Jungfräulichkeit.

Sonne und Regen
Eine Weisheit sagt: Wenn es regnet am Altar, bringt das Segen für viele Jahr. Andererseits: Scheint die Sonne steht dies für Glück in der Ehe.

Storch und Kindersachen
Der Storch auf dem Dach verspricht reichen Kindersegen. Dazu spannt man eine Leine mit Kindersachen wie z.B. Windeln und Strampler.

Ehrenspalier
Freunde, Verwandte oder Vereinskameraden bilden vor dem Kirchportal ein Ehrenspalier aus Blumen, Ballons oder anderen Dingen, die mit dem Brautpaar zu tun haben.

Blüten streuen und Reis werfen
Blüten und Reis, die beim Auszug aus der Kirche gestreut und geworfen werden, stehen für Fruchtbarkeit.
Bei vielen Kirchen und Standesämtern wird es nicht mehr gerne gesehen, wenn Reis gestreut wird, da man leicht darauf ausrutscht und Lebensmittel nicht verschwendet werden sollten. Unser Tipp: Konfetti oder Blüten sind mindestens genauso schön!

Baumstamm durchsägen
Ebenfalls ein Symbol für die gemeinsame Bewältigung von Problemen ist der Baumstamm vor dem Standesamt oder der Kirche. Das Brautpaar muss ihn mit vereinten Kräften durchsägen und wegräumen.

Brot mit Salz bestreuen
Nach der Trauung und vor dem Eintritt ins Haus oder in die Location wird dem Brautpaar durch eine Person (z.B. Gastwirt, Kellner, Verwandte) eine Scheibe trockenes Brot mit Salz bestreut, die es sich teilen muss. Dieser Brauch steht dafür, dass das Paar Brot und Wasser im gemeinsamen Leben teilt.

Hupkonzert
Das Hupkonzert nach der Trauung ersetzt heute häufig die scheppernden Dosen am Hochzeitsauto. Mit einem Autokorso geht es dann durch die Stadt.

 

 

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